Das Ganze soll nun zum Patent angemeldet werden, doch hat der Kaufmann den dafür benötigten Geldbetrag nicht übrig. Unerschütterlich in seinem Optimismus füllt er einen Lottoschein aus. Und gewinnt eine Viertelmillion Mark! Dieses Geld investiert er in seine Schwimmhilfen und gründet die Firma BE(rnhard) MA(rkwitz). 1964 stellt er seine Schwimmhilfen im Schwimmbad Ohlsdorf in Hamburg der Öffentlichkeit vor. Diese steht dieser Neuerung sehr skeptisch gegenüber und so widmet sich Markwitz voll und ganz der Werbung für sein Produkt. Jeder soll es ausprobieren und selbst Erwachsene sich von dem Nutzen überzeugen. Sogar im Urlaub mit seiner Familie stattet er die Miturlauber damit aus. Da kein Sporthersteller Interesse an seiner Erfindung hat, gibt Markwitz seinen Drogerie- und Kosmetikgroßhandel auf und übernimmt den Vertrieb der BEMA® Schwimmflügel® zunächst selbst.

Der uneingeschränkte Einsatz zahlt sich aus. Von Hamburg aus treten die Schwimmflügel ihren Siegeszug rund um die Welt an. Allein bis 1996 verkauft er 150 Millionen Exemplare. Plagiate lassen da natürlich nicht lange auf sich warten. Vor allen Dingen in den USA sieht sich Markwitz damit konfrontriert. Doch die Originale sind den Plagiaten stets aufgrund immer weiterer Verbesserungen voraus.

Auf den Begriff „Schwimmflügel" kommt er, als seine kleine Tochter mit den orangefarbenen Gummikissen an den Oberarmen vor ihm steht und er bemerkt, dass sie „...wie kleine Flügel aus"-sahen. Heute ist der Begriff „Schwimmflügel" genauso weltweit bekannt wie das deutsche Wort „Kindergarten" oder „Autobahn".

Heute steht der Name BEMA® für Tradition und Innovation und für pädagogisch wertvolle und argumentativ starke Spielzeugkonzepte & Schwimmlernhilfen für Kinder von 0 - 13 Jahren. Der neue Slogan vermittelt dies direkt "BEMA® ...und Wasser macht sicher Spaß!"